Datennutzungsrichtlinie für Tracking-Technologien
Diese Richtlinie erklärt, wie unsere Online-Bildungsplattform verschiedene Technologien einsetzt, um Ihre Lernerfahrung zu verbessern und unsere Dienste bereitzustellen. Wir glauben an Transparenz – deshalb finden Sie hier ausführliche Informationen darüber, welche Daten wir sammeln, warum wir sie benötigen und wie Sie die Kontrolle über Ihre Privatsphäre behalten können. Als Anbieter von Bildungsdienstleistungen haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Nutzern, die wir sehr ernst nehmen.
Warum diese Technologien wichtig sind
Tracking-Technologien sind kleine Datenpakete, die zwischen Ihrem Browser und unseren Servern ausgetauscht werden. Sie funktionieren wie digitale Gedächtnisstützen, die es der Website ermöglichen, sich an Sie zu erinnern und Ihnen ein zusammenhängendes Erlebnis zu bieten. Ohne diese Grundlage würde jeder Klick wie Ihr erster Besuch wirken – die Plattform könnte sich nicht merken, wer Sie sind oder welche Kurse Sie gerade bearbeiten.
Manche dieser Technologien sind absolut notwendig, damit die Plattform überhaupt funktioniert. Wenn Sie sich in Ihr Benutzerkonto einloggen, sorgt ein Session-Identifier dafür, dass Sie angemeldet bleiben, während Sie zwischen verschiedenen Kursseiten navigieren. Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich bei jedem Seitenwechsel neu anmelden – genau das würde ohne diese grundlegenden Tools passieren. Auch Ihr Fortschritt in Videovorlesungen wird gespeichert, sodass Sie genau dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben.
Zur Verbesserung unserer Plattform analysieren wir, wie Nutzer mit verschiedenen Funktionen interagieren. Wir beobachten beispielsweise, bei welchen Kapiteln die meisten Studierenden längere Pausen einlegen – das könnte darauf hindeuten, dass der Inhalt schwer verständlich ist und überarbeitet werden sollte. Solche Nutzungsmuster helfen uns zu verstehen, welche Kursmaterialien gut ankommen und wo Verbesserungsbedarf besteht. Die Ladezeiten einzelner Seiten werden gemessen, damit wir technische Engpässe identifizieren können.
Funktionale Technologien merken sich Ihre persönlichen Einstellungen. Bevorzugen Sie Untertitel in Ihren Lernvideos? Haben Sie eine bestimmte Schriftgröße gewählt, weil Sie besser damit lesen können? Diese Präferenzen werden gespeichert, damit Sie nicht bei jedem Besuch alles neu konfigurieren müssen. Für eine Bildungsplattform ist das besonders relevant – wenn Sie mitten in einer mehrwöchigen Lerneinheit sind, sollte die technische Umgebung konsistent bleiben und nicht von Ihrem eigentlichen Lernziel ablenken.
In bestimmten Fällen personalisieren wir auch Inhaltsempfehlungen basierend auf Ihrem bisherigen Lernverhalten. Wenn Sie mehrere Kurse zu einem bestimmten Themengebiet absolviert haben, könnten wir Ihnen weiterführende Materialien vorschlagen, die thematisch anknüpfen. Diese intelligenten Empfehlungen entstehen durch die Analyse Ihrer Kurshistorie und der Bewertungen, die Sie abgegeben haben. Natürlich können Sie diese Funktion jederzeit deaktivieren, wenn Sie lieber selbst nach neuen Lerninhalten suchen möchten.
Eine gut abgestimmte Lernumgebung macht den Unterschied zwischen Frustration und Erfolg aus. Wenn die Plattform schnell lädt, Ihre Notizen automatisch speichert und Sie genau dort abholt, wo Sie zuletzt waren, können Sie sich voll auf den Lerninhalt konzentrieren. Unsere Technologien sorgen dafür, dass technische Barrieren minimiert werden – besonders wichtig für Nutzer, die neben Beruf und Familie lernen und jede Minute effizient nutzen müssen. Die investierte Zeit sollte dem Lernen zugutekommen, nicht dem Kampf mit der Technik.
Kontrollmöglichkeiten und Einschränkungen
Sie haben gesetzlich verbriefte Rechte bezüglich der Datenverarbeitung auf unserer Plattform. Die Datenschutz-Grundverordnung garantiert Ihnen umfassende Kontrollmöglichkeiten darüber, welche Technologien zum Einsatz kommen dürfen. Wir respektieren diese Rechte nicht nur, weil das Gesetz es verlangt, sondern weil wir glauben, dass Sie selbst entscheiden sollten, wie viel Datensammlung für Sie akzeptabel ist. Allerdings müssen wir auch ehrlich sein: Manche Funktionen lassen sich nicht nutzen, wenn Sie bestimmte Technologien blockieren.
In den meisten modernen Browsern finden Sie die Einstellungen unter dem Menüpunkt "Datenschutz" oder "Sicherheit". Bei Chrome klicken Sie auf die drei Punkte oben rechts, dann auf "Einstellungen" und "Datenschutz und Sicherheit". Firefox bietet ähnliche Optionen unter dem Hamburger-Menü. Sie können dort festlegen, welche Arten von Tracking-Elementen blockiert werden sollen. Safari-Nutzer finden entsprechende Optionen in den Systemeinstellungen unter dem Safari-Bereich. Edge hat die Einstellungen mittlerweile an Chrome angeglichen, sodass sie unter dem gleichen Pfad zu finden sind.
Direkt auf unserer Plattform bieten wir ein Präferenzzentrum an, das Sie nach dem Login über Ihr Profil erreichen. Dort sind verschiedene Kategorien aufgelistet – von absolut notwendig bis optional. Sie können für jede Kategorie einzeln entscheiden, ob Sie zustimmen oder nicht. Die notwendigen Funktionen lassen sich nicht deaktivieren, da sonst die Grundfunktionalität zusammenbricht, aber alle darüber hinausgehenden Analysen und Personalisierungen können Sie nach Belieben ein- und ausschalten. Änderungen werden sofort wirksam, ohne dass Sie sich neu anmelden müssten.
Wenn Sie analytische Technologien deaktivieren, können Sie die Plattform weiterhin vollständig nutzen – allerdings helfen Sie uns dann nicht mehr dabei, Probleme zu erkennen und zu beheben. Blockieren Sie funktionale Elemente, müssen Sie Ihre Einstellungen bei jedem Besuch neu vornehmen. Das kann besonders ärgerlich sein, wenn Sie spezielle Barrierefreiheitsfunktionen nutzen, die dann jedes Mal neu konfiguriert werden müssen. Die Deaktivierung von Personalisierungsfunktionen bedeutet, dass Sie allgemeine Empfehlungen statt maßgeschneiderter Kursvorschläge erhalten – für manche Nutzer ist das sogar bevorzugt, weil sie gerne selbst stöbern.
Es gibt verschiedene Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin, die automatisch viele Tracking-Technologien blockieren. Diese Tools sind oft sehr effektiv, können aber manchmal zu aggressiv sein und auch legitime Funktionen unserer Bildungsplattform beeinträchtigen. Wenn Sie solche Erweiterungen nutzen und Probleme beim Abspielen von Videos oder beim Speichern von Fortschritten bemerken, versuchen Sie, unsere Nexalorimex auf die Whitelist zu setzen. Manche dieser Tools bieten granulare Kontrollen, mit denen Sie nur bestimmte Arten von Anfragen blockieren können.
Die Balance zwischen Privatsphäre und Funktionalität ist letztlich eine persönliche Entscheidung. Manche unserer Nutzer akzeptieren alle Technologien, weil sie das bestmögliche Lernerlebnis möchten. Andere minimieren die Datensammlung auf ein Minimum und nehmen dafür Einschränkungen in Kauf. Beide Ansätze sind völlig legitim. Wir empfehlen, zunächst mit den Standardeinstellungen zu arbeiten und dann schrittweise anzupassen, falls Ihnen bestimmte Aspekte zu weit gehen. So finden Sie heraus, welcher Kompromiss für Ihre Situation am besten funktioniert.
Weitere wichtige Informationen
Verschiedene Datentypen werden unterschiedlich lange aufbewahrt. Session-Daten, die Sie während des Lernens identifizieren, werden gelöscht, sobald Sie sich ausloggen oder nach 24 Stunden Inaktivität. Langfristige Präferenzen wie Ihre Spracheinstellung können bis zu zwei Jahre gespeichert bleiben, oder bis Sie sie manuell löschen. Analytische Daten werden nach 14 Monaten anonymisiert – ab dann können sie nicht mehr zu Ihrer Person zurückverfolgt werden. Wenn Sie Ihr Konto löschen, entfernen wir innerhalb von 30 Tagen alle personenbezogenen Informationen aus unseren aktiven Systemen, wobei Backup-Kopien bis zu 90 weitere Tage existieren können.
Technisch schützen wir gesammelte Informationen durch Verschlüsselung während der Übertragung und im Ruhezustand. Unsere Server befinden sich in gesicherten Rechenzentren mit strengen Zugangskontrollen. Nur speziell geschulte Mitarbeiter mit berechtigtem Grund können auf personenbezogene Daten zugreifen, und jeder Zugriff wird protokolliert. Wir führen regelmäßige Sicherheitsaudits durch und aktualisieren unsere Systeme zeitnah, wenn Sicherheitslücken bekannt werden. Organisatorisch haben wir interne Richtlinien etabliert, die den Umgang mit sensiblen Informationen streng regeln.
Die durch Tracking-Technologien gesammelten Daten können mit anderen Informationen kombiniert werden, die Sie uns direkt zur Verfügung stellen. Wenn Sie beispielsweise in Ihrem Profil angeben, dass Sie Anfänger in einem Fachgebiet sind, können wir diese Information mit Ihrem tatsächlichen Lernfortschritt abgleichen, um festzustellen, ob unsere Einsteigerkurse angemessen gestaltet sind. Kaufdaten über erworbene Kurse werden mit Nutzungsdaten verknüpft, um zu verstehen, ob Lernende die Kurse tatsächlich durcharbeiten oder nach dem Kauf nicht nutzen. Diese Datenintegration geschieht jedoch immer unter Beachtung der Datenschutzgrundsätze, insbesondere der Zweckbindung.
Wir orientieren uns an den Vorgaben der DSGVO, die in der gesamten Europäischen Union gilt. Zusätzlich beachten wir nationale Bestimmungen wie das Telemediengesetz. Für internationale Nutzer außerhalb Europas gelten ähnlich hohe Standards, da wir uns am strengsten anwendbaren Rahmen orientieren. Regelmäßige Datenschutz-Folgenabschätzungen stellen sicher, dass neue Funktionen und Technologien vor ihrer Einführung auf Compliance geprüft werden. Unser Datenschutzbeauftragter überwacht kontinuierlich die Einhaltung aller relevanten Vorschriften.
Minderjährige Nutzer genießen besonderen Schutz auf unserer Plattform. Für Personen unter 16 Jahren ist eine elterliche Zustimmung erforderlich, bevor nicht-notwendige Tracking-Technologien aktiviert werden. Wir sammeln bewusst weniger Daten von dieser Nutzergruppe und verzichten auf bestimmte Profilbildungsmethoden. Schulen und Bildungseinrichtungen, die unsere Plattform für ihre Schüler nutzen, erhalten spezielle Administrationsrechte, um die Datenschutzeinstellungen zentral zu verwalten. Lehrkräfte können einsehen, welche Schüler welche Kurse bearbeiten, aber detaillierte Verhaltensdaten sind nur in aggregierter Form verfügbar.
Externe Technologieanbieter
Unsere Bildungsplattform arbeitet mit verschiedenen spezialisierten Dienstleistern zusammen, die bestimmte Funktionen bereitstellen. Dazu gehören Video-Hosting-Dienste, die unsere Lernvideos ausliefern, Zahlungsanbieter für Kursgebühren, Content-Delivery-Networks zur schnelleren Auslieferung von Materialien und Analysedienste zur Performance-Überwachung. Jede dieser Kategorien erfüllt eine spezifische Funktion, die wir nicht oder nur mit erheblichem Aufwand selbst umsetzen könnten. Die Zusammenarbeit mit etablierten Fachanbietern ermöglicht es uns, moderne Funktionen anzubieten, ohne selbst sämtliche Infrastruktur vorhalten zu müssen.
Video-Hosting-Partner sammeln Informationen darüber, welche Videos Sie ansehen, wie lange und in welcher Qualität. Diese Daten werden benötigt, um die Wiedergabe zu optimieren und Ladezeiten zu minimieren. Zahlungsdienstleister verarbeiten Transaktionsdaten und Rechnungsinformationen – allerdings leiten wir sensible Zahlungsdaten wie Kreditkartennummern niemals über unsere Server, sondern Sie geben sie direkt beim Zahlungsanbieter ein. Analysedienste erfassen aggregierte Nutzungsstatistiken wie Seitenaufrufe, Verweildauer und Absprungraten. Content-Delivery-Networks speichern Ihre IP-Adresse temporär, um geografisch nahe Server für die Auslieferung zu wählen.
Die Datenverarbeitung durch Partner erfolgt größtenteils als Auftragsverarbeitung, das heißt, die Dienstleister handeln nach unseren Weisungen und dürfen die Daten nicht für eigene Zwecke nutzen. Wenn ein Video-Hosting-Dienst Informationen über Ihre Sehgewohnheiten sammelt, geschieht das primär, um Ihnen das Video in optimaler Qualität auszuliefern. Allerdings haben manche Partner auch eigene berechtigte Interessen – beispielsweise zur Verhinderung von Missbrauch oder zur Sicherstellung der Systemstabilität. In solchen Fällen werden Sie vorab informiert und können entscheiden, ob Sie den Service nutzen möchten oder auf alternative Bereitstellungswege ausweichen.
Sie können die Datenübermittlung an bestimmte Partner in unserem Präferenzzentrum einschränken. Bei manchen Diensten führt das allerdings zu funktionalen Einschränkungen – blockieren Sie beispielsweise unser Content-Delivery-Network, werden Kursmaterialien langsamer geladen, weil sie direkt von unseren Hauptservern kommen müssen. Für Analysedienste gibt es oft offizielle Opt-out-Browser-Add-ons, die Sie zusätzlich installieren können. Beachten Sie, dass diese Add-ons pro Browser und Gerät installiert werden müssen. Einige Partner respektieren auch den Do-Not-Track-Header Ihres Browsers, obwohl dieser Standard nicht universell implementiert ist.
Alle externen Dienstleister müssen strenge Datenschutzvereinbarungen unterzeichnen, bevor wir mit ihnen zusammenarbeiten. Diese Verträge legen fest, welche Daten übermittelt werden dürfen, wie lange sie gespeichert werden und unter welchen Bedingungen sie gelöscht werden müssen. Bei Partnern außerhalb der EU stellen wir durch Standardvertragsklauseln oder Angemessenheitsbeschlüsse sicher, dass ein gleichwertiges Schutzniveau besteht. Wir führen regelmäßige Überprüfungen durch, ob Partner ihre Verpflichtungen einhalten, und behalten uns vor, Vereinbarungen zu kündigen, falls Verstöße festgestellt werden. Diese vertraglichen Sicherheitsnetze sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Datenschutzkonzepts, da wir auch für das Handeln unserer Partner verantwortlich sind.